Flanschmontage: Wenn das Zertifikat nicht mehr reicht.
Wer einen Turnaround plant, kennt die Frage: Wie qualifiziert ist das Montagepersonal – und wie lässt sich das nachweisen?
Montageschulungen nach DIN EN 1591-4 sind etabliert. Was zunehmend fehlt, ist die Vergleichbarkeit. Internationale Teams, wechselnde Montagefirmen und unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe erschweren eine einheitliche Beurteilung.
Genau darüber diskutiert die Branche derzeit intensiv. Der ChemCologne-Arbeitskreis „Flanschverbindungen" – getragen von Unternehmen wie Braskem, Shell, LyondellBasell und INEOS – hat im März 2026 ein gemeinsames Statement zur gegenseitigen Anerkennung von Qualifikationsnachweisen veröffentlicht.
IDT hat dafür zwei konkrete Werkzeuge entwickelt:
Der flange.Pilot verbindet praktische Kompetenztests am realen Prüfstand mit digitalen Bewertungs- und Dokumentationsprozessen. Bewertungen werden standardisiert erfasst und projektbezogen archiviert.
Der qs.Pilot dokumentiert Montagearbeiten und Qualitätsprüfungen direkt im laufenden Turnaround. Projektverantwortliche erhalten jederzeit Transparenz über Prüfstatus, offene Mängel und den Projektfortschritt.
Unsere Erfahrung aus zahlreichen Turnarounds zeigt: Ob eine Flanschverbindung langfristig zuverlässig bleibt, entscheidet sich meist schon während der Montage. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Prozesse heute stehen – vor dem nächsten Turnaround ist der richtige Zeitpunkt dafür.
Fragen zum Flanschmanagement? Michael Balcerek hilft Ihnen gerne weiter.
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