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28. August 2015

IDT als Up-Cycling Partner für Fluorpolymere ausgezeichnet

Die IDT GmbH ist seit Kurzem offizieller Up-Cycling Partner der Dyneon GmbH, einer Tochtergesellschaft der 3M Deutschland GmbH. Mit mittlerweile mehr als fünf Tonnen zurückgeführtem PTFE-Abfall ist IDT eines der ersten Unternehmen das mit dem Signet 2015 ausgezeichnet wurde.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und Anerkennung “, sagt Andreas Notter, einer der IDT Geschäftsführer. „Natürlich sind wir in der täglichen Arbeit und Produktion immer bestrebt gewissenhaft mit Ressourcen umzugehen und unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Dazu zählt auch, unsere Mitarbeiter für einen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Ressourceneinsatz zu sensibilisieren, “ erläutert Notter. „Die Auszeichnung zum Up-Cycling Partner ist eine Bestätigung unseres Anspruches und Bemühens, einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und Wiederverwertung von Fluorpolymerabfall zu leisten.“

Das Up-Cycling Verfahren wurde zur Rückgewinnung von Monomeren mit hoher Ausbeute aus End-of-Life Fluorpolymer-Abfällen entwickelt. Diese werden ersetzt und nach dem „Aufreinigen“ des Monomers der Produktion wieder zugeführt. Somit wird der Fluorpolymer-Kreislauf erstmals geschlossenen und gleichzeitig werden wertvolle Ressourcen geschont. Der Prozess ist ein wichtiger Durchbruch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit dieser wertvollen Hightech-Werkstoffe, die für viele Anwendungen in der Chemie- und Automobil-Industrie unverzichtbar sind.

Die weltweit erste Anlage dieser Art eröffnete Dyneon zusammen mit Kooperationspartnern Ende März in Burgkirchen. Sie hat eine Kapazität von 500 Tonnen pro Jahr. In der Pilotanlage werden zunächst vollfluorierte End-of-Life Polymerabfälle wie ungefülltes PTFE, PFA und FEP verarbeitet. In einer späteren Phase auch PTFE-Compounds, die Füllstoffe enthalten.

IDT ist ein führender Hersteller für hochwertige, technische Dichtelement, Packungen und Konstruktionsteile. Das Unternehmen engagiert sich bereits seit Jahren aktiv für den Umweltschutz. Dabei gilt das Augenmerk der nachhaltigen Ressourcennutzung und einer zukunftsorientierten Entwicklung von Werkstoffen und Dichtelementen mit dem Ziel der Verminderung diffuser Emissionen in Industrieanlagen.