Kunden Newsletter IDT | Ausgabe 2 in 2026
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PFAS: Zwischen technischer Realität und regulatorischer Bewertung.

{IF[FAMILYNAME]}{IF[SALUTATION=="Herr"]}Lieber Herr {FAMILYNAME},
{ELSEIF[SALUTATION=="Frau"]}Liebe Frau {FAMILYNAME},
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Die PFAS-Regulierung geht in die entscheidende Phase: Jetzt wird festgelegt, welche Anwendungen künftig noch möglich sind – und welche nicht.

Letzte Woche hat die ECHA die zweite Konsultation gestartet. Unternehmen können bis zum 25. Mai 2026 ihre Erkenntnisse über einen strukturierten Fragebogen einbringen. Für viele industrielle Anwendungen bleibt die Situation herausfordernd: Technisch gleichwertige Alternativen fehlen häufig – insbesondere bei Fluorpolymeren wie PTFE.

Aus der Praxis zeigt sich:

  • rund 30 % der eingesetzten PTFE-Dichtungen sind derzeit nicht ohne Weiteres ersetzbar
  • Alternativen erreichen in kritischen Anwendungen häufig nicht die geforderte Dichtheit oder Beständigkeit

Deshalb ist die aktuelle Phase entscheidend: Jetzt wird bewertet, welche Anwendungen unter realen Bedingungen tragfähig reguliert werden können. Grundlage dafür sind die sozioökonomischen Auswirkungen und die Praxisdaten der Industrie.

Im aktuellen IDT-Podcast sprechen Jörg Skoda, Technischer Direktor bei IDT, und Dr. Frauke Averbeck, wissenschaftliche Referentin für REACH und CLP bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA] über Verhältnismäßigkeit, Substitution und konkrete Auswirkungen auf Unternehmen.

Der IDT Podcast ist auf allen Podcast Plattformen zu finden und als Video auf YouTube.

PRODUKT

Kryogene Anwendungen: Wenn konventionelle Dichtungen an Grenzen stoßen.

Kryogene Anwendungen rücken zunehmend in den Fokus –   etwa in LNG-, Wasserstoff- oder Sauerstoffsystemen. Extrem niedrige Temperaturen wirken direkt auf Werkstoffe und Dichtsysteme und bringen auch etablierte Lösungen an ihre Grenzen.

Bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen werden häufig konventionelle, mit Klebstoffen stabilisierte Lamellendichtungen im Metall-Graphit-Verbund eingesetzt. Unter extremen Bedingungen kann das zum Problem werden: Klebstoffe verspröden und führen zu strukturellen Schwächen. In Sauerstoffanwendungen können organische Bestandteile sogar entzündlich reagieren und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Kleberfreie Lamellendichtungen bieten klare Vorteile:

  • keine Versprödung durch Klebstoffe
  • reduziertes Kontaminationsrisiko
  • stabile mechanische Eigenschaften bei tiefen und hohen Temperaturen

Mit der LE-SAFE Technologie setzt IDT hier an: Die Stabilität der Dichtung wird nicht durch Klebstoffe, sondern durch Design und mechanische Einspannung erreicht. Das reduziert eine zentrale Schwachstelle konventioneller Lösungen und ermöglicht zuverlässige Dichtleistung auch unter kryogenen Bedingungen. Zudem sind Kammprofil- und Wellringdichtungen bei IDT in kleberfreier Ausführung verfügbar.

Jetzt mehr zu den technischen Hintergründen erfahren

MARKT

Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei IDT.

IDT stärkt die internationale Marktentwicklung: Seit Anfang des Jahres verstärkt Matthias Muehl das International Development Team.

Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Dichtungsbranche und internationalen Märkten wird er die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und Kunden gezielt weiterentwickeln und zusätzliche Marktpotenziale erschließen.

Muehl war viele Jahre in Neuseeland tätig und hat dort ein eigenes Unternehmen aufgebaut und international entwickelt. Diese unternehmerische und marktorientierte Perspektive bringt er nun in die Weiterentwicklung unserer europäischen und globalen Aktivitäten ein.

Für unsere Partner und Kunden bedeutet das: engere Abstimmung, ein tieferes Verständnis lokaler Anforderungen und eine strukturierte Entwicklung gemeinsamer Geschäftsmöglichkeiten.

Wer Matthias Muehl persönlich kennenlernen möchte: Er steht jederzeit für den direkten Austausch zur Verfügung und ist nur einen Anruf entfernt. Darüber hinaus ist er vom 19. bis 21. Mai 2026 auf dem International Valve Summit in Bergamo.

Sprechen Sie ihn gerne an.

Foto Matthias Muehl

MATTHIAS MUEHL
International Business Development
m.muehl@idt-dichtungen.de