PFAS: Zwischen technischer Realität und regulatorischer Bewertung.
{IF[FAMILYNAME]}{IF[SALUTATION=="Herr"]}Lieber Herr {FAMILYNAME}, {ELSEIF[SALUTATION=="Frau"]}Liebe Frau {FAMILYNAME}, {ELSE[SALUTATION]}{ENDIF[SALUTATION]}{ELSE[FAMILYNAME]}{ENDIF[FAMILYNAME]} Die PFAS-Regulierung geht in die entscheidende Phase: Jetzt wird festgelegt, welche Anwendungen künftig noch möglich sind – und welche nicht.
Letzte Woche hat die ECHA die zweite Konsultation gestartet. Unternehmen können bis zum 25. Mai 2026 ihre Erkenntnisse über einen strukturierten Fragebogen einbringen. Für viele industrielle Anwendungen bleibt die Situation herausfordernd: Technisch gleichwertige Alternativen fehlen häufig – insbesondere bei Fluorpolymeren wie PTFE.
Aus der Praxis zeigt sich:
- rund 30 % der eingesetzten PTFE-Dichtungen sind derzeit nicht ohne Weiteres ersetzbar
- Alternativen erreichen in kritischen Anwendungen häufig nicht die geforderte Dichtheit oder Beständigkeit
Deshalb ist die aktuelle Phase entscheidend: Jetzt wird bewertet, welche Anwendungen unter realen Bedingungen tragfähig reguliert werden können. Grundlage dafür sind die sozioökonomischen Auswirkungen und die Praxisdaten der Industrie.
Im aktuellen IDT-Podcast sprechen Jörg Skoda, Technischer Direktor bei IDT, und Dr. Frauke Averbeck, wissenschaftliche Referentin für REACH und CLP bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA] über Verhältnismäßigkeit, Substitution und konkrete Auswirkungen auf Unternehmen.
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